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Volleyballschule

 

Schule als Talenteschmiede im Sport

 

Die "Volleyballschule", offen für Mädchen und Burschen, basiert auf einem Zwei-Stufenmodell, in dem jede Stufe zwei Schuljahre dauert, wobei aber in den Ferien kein Training stattfindet. In der letzten Ferienwoche trifft man sich dafür zu einem Camp, in dem zehn Einheiten absolviert werden und das sich hervorragend für die Einstimmung auf die neue Saison eignet. Die erste Stufe ist jene der Anfänger, die zweite Stufe die der Fortgeschrittenen. Die Trainingsziele orientieren sich am Alter und am Leistungsstand der Kinder, wobei die motorische Grundausbildung und das Hinführen zum Volleyballsport im Vordergrund stehen.

 

Bei den Anfängern steht nicht nur das Erlernen der Grundtechniken auf dem Programm, es werden auch schon erste Wettkämpfe bestritten. Wobei in der 1. Klasse zu Beginn nur ein Mal in der Woche trainiert wird, damit die Umstellung auf die neue Schule besser geht. Ab der Stufe der Fortgeschrittenen werden regelmäßig Wettkämpfe und Turniere gespielt. Höhepunkt ist hier sicher die Sparkassen-Schülerliga, die nichts an Attraktivität verloren hat. Seit dem Herbst 2005 gibt es für Kinder des Gymnasiums Feldkirch zudem die Möglichkeit, sich bei der Anmeldung direkt zur Volleyballschule zu melden. Es werden keine reinen Sportklassen gebildet. Im Anschluss an die Volleyballschule soll eine Übernahme in einen Verein stehen. Die Kinder werden dann in Wettkampfmannschaften weiter gefördert und geschult. Seit 2008 ist die Volleyballschule eine Sektion der "Freunde des Feldkircher Gymnasiums (FFG)", also ein Verein mit Öffentlichkeitsrecht, in dem nicht nur Kinder und Jugendliche, welche das BGF besuchen, spielen und trainieren können.

Aus dem Geschehen

 

Public Service: Freiwillige absolvierten in den vergangenen Schuljahren diesen sozialen Dienst. Und es kann mit Freude berichtet werden, dass es alle sehr gut gemacht haben. Im Laufe der vorgesehenen Stunden wird nicht nur geholfen, sondern auch Trainings geleitet, gecoacht oder verbessert. In dieser Form profitieren alle drei Seiten (Volleyballschule, Freiwillige und Kinder) von diesem interessanten Projekt. In diesem Schuljahr sind wieder zwei Mädchen bei uns tätig.

 

Mädchen: Im abgelaufenen Schuljahr gab es wieder Medaillen bei den diversen Landesmeisterschaften in der Halle und auf Sand. Man darf mit der Saison sehr zufrieden sein.

 

Burschen: In allen Bewerben, in denen wir mit Teams antraten (U12, U13, U15, U17, U19 und Schülerliga), konnten wir eine Medaille erreichen. Ohne die FFG-Burschen gibt es keine Meisterschaften mehr.

 

Internationale Verknüpfungen: Weiterhin vernetzt sind wir über die Volleyballschule mit Teams aus dem In- und Ausland. Inzwischen veranstalten wir im Jänner und im September ein internationales Turnier, aus dem Teams aus Frankreich, Italien, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und natürlich Österreich anreisen. Durch das Comeniusprojekt (2013 - 2015) ergaben sich weitere Bekanntschaften in Spanien, der Türkei und Polen. So ist die erfolgreiche Fortführung des seit zwölf Jahren bestehenden Projektes "Sport und Sprache" vorerst gesichert.