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Public Service - Private Profit

 

Das Projekt Füreinander - Public Service hat sich am Gymnasium Feldkirch etabliert. Hier sind Listen für mögliche Praktikumsplätze für die SchülerInnen der 6. Klassen zu finden. Soweit bekannt, umfassen die Zusammenstellungen den Arbeitsort, eine Kontaktperson, die Tätigkeit und die Anzahl der möglichen Plätze. Sollten sich Änderungen ergeben haben, bitten wir um Mitteilung, damit wir die Daten aktuell halten können.

 

 

Es steht den SchülerInnen selbstverständlich frei, eigenständig nach entsprechenden Praktikumsplätzen zu suchen bzw. ähnlich gelagerte Tätigkeiten (in Vereinen, sozialen Organisationen etc.), die bereits gemacht und während der 6. Klasse weitergeführt werden, anrechnen zu lassen. Das Praktikum kann auch in den Sommerferien vor der 6. Klasse oder während des Jahres in geblockter Form absolviert werden. Die Klassenvorstände sind darüber aber zu informieren.

 

 

Bei Anfragen an die gewählten Stellen ist es sinnvoll und notwendig, das Projekt "Füreinander" vorzustellen. Auf dieser Seite ist ein Download zu finden, der dabei hilfreich ist. Bei der Vergabe sind die SchülerInnen einer Bewerbungssituation ausgesetzt, wie der folgenden Projektbeschreibung zu entnehmen ist.

Mögliche Praktikumsplätze:

(die Liste wird laufend aktualisiert)

 

 

Unterstützende Unterlagen:

 

Die Schulgemeinschaft – SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern – hat beschlossen, am Gymnasium Feldkirch das Projekt "Füreinander (Public Service)"“ zu starten. Public Service, eine verpflichtende Arbeit für das Gemeinwesen, ist in Bregenz am BG Gallusstraße schon zuvor eingeführt worden. Auch an unserer Schule gibt es eine hohe Sensibilität für soziales Engagement und seit vielen Jahren zahlreiche Aktivitäten.

Der Kern von Public Service ist eine regelmäßige, verpflichtende und unentgeltliche Leistungserbringung der SchülerInnen der 6. Klassen in einer Sozialinstitution im Ausmaß von 40 (bei geblockter Absolvierung in den Ferien 60) Stunden. Idealerweise wird die Arbeit in der Heimatgemeinde geleistet.

Die soziale Begegnung mit Menschen verschiedenen Alters steht bei Public Service im Vordergrund, die SchülerInnen müssen also keine Reinigungsarbeiten (aufräumen nach Arbeit natürlich sehr wohl...) oder schwere, körperliche Arbeiten ausführen.

Public Service – Private Profit:

Da dieser Dienst von einer Schule höherer Bildung ausgeht, weist dieser auch allgemeine, sozialpädagogische Zielsetzungen auf. SchülerInnen sollen lernen, auf andere zuzugehen und ihnen zuzuhören, seien dies nun Menschen in Seniorenheimen oder Schul- und Kindergartenkinder.  

Die SchülerInnen sind dazu verpflichtet, über ihre Tätigkeit ein Tagebuch oder Portfolio zu führen. Am Ende des Schuljahres werden diese Tagebücher vorgestellt und die SchülerInnen erhalten einen Vermerk im Jahreszeugnis mit den Kalkülen "Erwartungen überdurchschnittlich erfüllt", "Erwartungen erfüllt" oder "Erwartungen nicht erfüllt" über ihre für Public Service geleistete Arbeit. Zusätzlich bescheinigt ein eigenes Zertifikat den Einsatz beim Projekt.

 

Durch soziales Handeln sollen die Jugendlichen ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen, was den Umgang mit ihren Nächsten betrifft. An den verschiedenen Institutionen, die Public Service-Plätze anbieten, können SchülerInnen Hilfsbereitschaft zeigen, ihre Mithilfe anbieten, aber auch ihre eigene Kreativität einbringen und Zivilcourage entwickeln. Das Übernehmen von Verantwortung ist ein weiterer, sehr wichtiger Punkt: Das Erkennen, dass andere Menschen sich freuen, wenn Woche für Woche jemand kommt und sich Zeit für sie nimmt. Besonderer Wert wird auf die Verlässlichkeit gelegt. Der Dienst für das Gemeinwesen wird auch ein persönlicher Gewinn für die SchülerInnen sein!

Einsatzmöglichkeiten:

z.B.: Lernhilfe, Altenbetreuung, Besuchsdienste für Alleinstehende und von Einsamkeit bedrohte BewohnerInnen, Kinderbetreuung, Jugendarbeit, Mobiler Hilfsdienst, Ganztagskindergarten, Förderwerkstätten für behinderte Menschen der Lebenshilfe etc.

 

Die teilnehmenden Institutionen stellen ihre Public Service-Plätze vor und die SchülerInnen wählen aus, was sie machen möchten. Natürlich können auch eigene Ideen eingebracht werden bzw. ähnlich gelagerte Tätigkeiten, die bereits gemacht werden, angerechnet werden. Die Institutionen erklären sich nach einem Bewerbungsgespräch bereit, SchülerInnen aufzunehmen und diesen eine Betreuungsperson zur Seite zu stellen.

 

Interessierte Einrichtungen bzw. Institutionen werden – sofern nicht schon geschehen – gebeten, sich mit dem Gymnasium Feldkirch in Verbindung zu setzen.