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"Wertvolles Jugendengagement im Dienst des Gemeinwohls"

"Füreinander - Public Service"-Projektabschluss gefeiert – Landesrätin Barbara Schöbi-Fink gratuliert und dankt den Schülerinnen und Schülern

Worte des Dankes und der Anerkennung richtete Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink am Dienstagabend (12. Juni) an die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen am Gymnasium Feldkirch, die sich in diesem Schuljahr freiwillig und unentgeltlich in sozialen Einrichtungen engagiert haben. "Von dem Einsatz haben nicht nur jene profitiert, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, sondern vor allem auch die Schülerinnen und Schüler selbst, indem sie wichtige Erfahrungen sammeln konnten und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt wurden", betonte die Bildungslandesrätin bei der Verleihung der Zertifikate.

 

Ihren wertvollen Dienst haben die Jugendlichen im Rahmen des Projekts "Füreinander – Public Service" verrichtet, eine Initiative, die vor elf Jahren am Gymnasium entwickelt wurde. Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen engagieren sich regelmäßig (zwei Wochenstunden, insgesamt 40 Stunden) für die Allgemeinheit. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und erstrecken sich von der Lernhilfe über die Altenbetreuung, die Bereiche Kinderbetreuung, Kindergärten oder Jugendarbeit, den Mobilen Hilfsdienst bis hin zu Förderwerkstätten der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen uvm. Von den Einrichtungen werden den Jugendlichen Betreuungspersonen zur Seite gestellt. "Lernen kann man nur, indem man sich verschiedenen Situationen und Aufgaben stellt", unterstrich Schöbi-Fink beim Abschlussabend. Mit ihrem großartigen Engagement hätten die Schülerinnen und Schüler bewiesen, dass sie einerseits die nötige Offenheit und Neugier mitbringen und sie andererseits in der Lage und fähig sind, Verantwortung zu übernehmen, führte die Landesrätin weiter aus.

 

Die jungen Teilnehmenden bewerten ihre Tätigkeit im Rahmen des Projekts für sich selbst ebenfalls sehr positiv. So hätten sie etwa Veränderungen beobachtet bei ihren Ansichten und ihrer Einstellung. Die Erfahrungen hätten die persönliche Entwicklung gestärkt. Jugend-Engagement ist besonders wertvoll Vor allem auch im Sozialbereich spiele das ehrenamtliche Engagement in Vorarlberg eine ganz entscheidende Rolle, betonte die Bildungslandesrätin: "Wer sich sozial engagiert, erlebt, dass es möglich ist, auch im Kleinen die Gesellschaft zu verändern und etwas Sinnvolles zu bewirken". Für den Einblick, den das Gymnasium Feldkirch den Schülerinnen und Schülern mit dem Projekt "Füreinander – Public Service" gewährt, bedankte sich Schöbi-Fink bei Direktor Ulrich Sandholzer, Projektleiter Gerhard Hosp sowie allen Involvierten inklusive der außerschulischen Projektpartner ganz herzlich.

 

Quelle: Vorarlberger Landeskorrespondenz