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Berlinwoche der 6c

Die 6c konnte im Rahmen der Projektreise eine spannende Woche in Berlin verbringen

Am Sonntag, dem 19.05.2019, um 5 Uhr begann unsere 12-stündige Reise in Feldkirch mit der Bahn bzw. teilweise mit dem Schienenersatzverkehr nach Berlin. In Berlin angekommen stand nach dem Check-In bei unserem Hotel bereits eine Rätselrally auf der Tagesordnung. Bei dieser mussten wir bestimme Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor und das Holocaust-Mahnmal aufsuchen, um die gestellten Fragen zu beantworten. Am Montag ging es dann vormittags mit dem Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen weiter. Dieses zu besichtigen war sehr interessant, aber regt auch wiederum zum Nachdenken an. „Wie konnte so etwas nur in der Vergangenheit passieren?“, stellt man sich die Frage. Darauf folgte eine Führung in einer der bekannten „Körperwelten“-Ausstellungen, wo man echte, plastifizierte (innere) Organe bzw. Modelle von Menschen oder auch Tieren sehen kann. Zum Abschluss dieses Tages besuchten wir auch noch die Reichstagskuppel, von der man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung hat, allerdings hat das Wetter aufgrund des Regens (und starken Windes) leider nicht so ganz mitgespielt. Am Dienstag besuchten wir das unter anderem das Neue Museum, in welchem gerade eine Ägyptenausstellung ausgestellt war. Dort konnten wir auch die Büste der Nofretete besichtigen. Zum Abschluss dieses Tages machten wir noch eine Schiffsfahrt auf der Spree, von der aus wir auch unter anderem das Bundeskanzleramt und den Berliner Dom besichtigen konnten. Am Mittwoch folgte der Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen, welcher eher einer der bedrückenderen Programmpunkten war. Auch hier herrschte Fassungslosigkeit über das Geschehene im KZ und der NS-Zeit. Eine Führung durch Berlin, in der wir Graffitis gezeigt bekommen haben, folgte am Donnerstag. Auch in diesem Programmpunkt inkludiert war ein „Streetart-Workshop“, bei welchem wir Techniken für den Umgang mit Spraydosen gezeigt bekamen. Später, am Abend, besuchten wir auch noch ein Improvisationstheater mit dem Titel „Click“, bei welchem der Schauspieler und die Schauspielerin kurze Theatersequenzen aufgrund von Bilder erfanden (3 Bilder wurden von uns eingesendet und auch „aufgeführt“). Dieses war sehr unterhaltsam und ein toller Abschlussabend unserer Projektwoche. Am Freitag um 22 Uhr endete dann nach einer 10-stündigen Zugfahrt unsere Berlinwoche wieder am Feldkircher Bahnhof.

 

Wir bedanken uns bei Herr Professor Markus Liener für die Organisation dieser schönen Berlinwoche und bei Frau Professor Anita Ploder-Theißl als zweite Begleitperson.