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Bienvenue à Vienne!

Die 7c verbrachte eine spannende und ereignisreiche Woche in der Bundeshauptstadt

Am Sonntag, dem 06.10.2019 begann um 8 Uhr unsere knapp sechsstündige Reise von Feldkirch mit der Bahn nach Wien. Nach dem Check-In im Hotel stand bereits nach kurzer Freizeit die Dritte-Mann-Tour an, bei welcher man die Drehorte des berühmten gleichnamigen Filmes erkunden konnte, welche sich in der Wiener Kanalisation befinden. Am Montag stand der Besuch beim ORF an, bei welchem wir interessante Einblicke in das ORF-Zentrum bekamen, wie in diverse TV-Studios (ZIB 20, Dancing Stars, …). Nach diesem Besuch war uns das Nachmittagsprogramm teilweise freigestellt. Man hatte die Wahl zwischen dem Schloss und dem Tiergarten Schönbrunn. Da wir kein spezifisches Abendprogramm hatten, konnten wir im Anschluss daran in Kleingruppen die Stadt unsicher machen. 

 

Am Dienstagmorgen folgte dann eine Führung im Schloss Belvedere, welche die Künstler Gustav Klimt und Egon Schiele zum Thema hatte. Bei dieser konnten wir unter anderem das wertvollste und bekannteste Gemälde Klimts, „Der Kuss“, bestaunen. Am Nachmittag begann dann die sehr ausführliche Jugendstilführung mit unserem Guide, der uns von der Sezession, diesem einzigartigen Jugendstilbauwerk, über den Naschmarkt und die Otto-Wagner-Pavillons der U-Bahn-Station beim Karlsplatz, die ebenfalls in diesem Stil erbaut wurden, bis zum Wiener Stadtpark führte. Am Abend wurde es aus astronomischer Sicht interessant, denn da besuchten wir die Kuffner-Sternwarte. Dort erklärte man uns vieles über die Galaxis und wir konnten auch durch das Teleskop schauen; trotz des wolkenverhangenen Himmels ließ ein Blick auf das Ziegeldach des Stephansdoms die Auflösungsleistung des Refraktorfernrohrs erahnen. 

 

Am Mittwoch hatten wir die Qual der Wahl: Man konnte sich zwischen dem Technischen Museum, dem Heeresgeschichtlichen Museum und dem Narrenturm entscheiden; warum sich für letzteren nur auffallend wenige entschieden, soll hier nicht weiter hinterfragt werden ;-) Am Nachmittag stand dann die nächste Führung an, dieses Mal beim und im Stephansdom, bei welcher wir interessante Geschichten über diesen erzählt bekamen, gepaart mit viel Wiener Schmäh unseres bereits  bewährten Führers vom Vortag, der uns auch auf etliche Details hinwies, die sonst gerne unbeachtet bleiben, so das Zeichen „O5“ in der Außenwand des Stephansdom, welches das Kürzel des österreichischen Widerstands in der Zeit des Nationalsozialismus war. Abends folgte der Besuch des Kabaretts „20 Jahre Drüberreden“ des Duos Maschek im Rabenhoftheater, in welchem verschiedenste TV-Ausschnitte von Politikern, sei es von Karl-Heinz Grasser, Alexander Van der Bellen usw. virtuos auf die Schippe genommen und neu synchronisiert wurden – ein äußerst belustigender Abend, der allerdings einiges an Hintergrundwissen voraussetzte, um auch alle Pointen nachvollziehen zu können.

 

Es brach der vorletzte Tag der Wienwoche, der Donnerstag, an, welcher am Vormittag mit einer Führung durch den Karl-Marx-Hof begann und in die Ausstellung „Das rote Wien“ im Waschsalon des Karl-Marx-Hofs mündete, die uns die spannende Geschichte des sozialen Wohnbaus in Wien und des Österreichischen Bürgerkriegs näherbrachte. Danach konnten wir den restlichen Tag bis zum Abend selbst nutzen, wo sich unsere Klasse dann für zwei der Highlights der Wienwoche in zwei Gruppen teilte: Die eine besuchte das Fußball-EM-Qualifikationsspiel Österreich – Israel, die andere ein Konzert mit Stücken von Antonio Vivaldi in der Karlskirche. Am letzten Tag dieser Wienwoche, am Freitag, den 11.10.2019, gingen wir am Vormittag in das Museum für moderne Kunst (Mumok) und sahen uns dort eine Ausstellung mit dem Namen „Vertigo“ an, welche die verschiedensten optischen Täuschungen behandelte. Nach der sehr interessanten Führung durch diese Ausstellung machten wir uns auf den Weg in Richtung Hauptbahnhof. Dort angekommen traten wir die sechsstündige Rückreise an und um circa 20:45 endete dann unsere Wienwoche am Feldkircher Bahnhof.

 

Wir bedanken uns bei Herr Professor Markus Liener für die Organisation dieser schönen Wienwoche, sowie bei unserer zweiten Begleitperson, Frau Professor Anita Ploder-Theißl. Persönlich danken möchte ich auch meinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, welche ebenfalls ihren Teil dazu beigetragen haben, diese Wienwoche so einzigartig und ereignisreich, wie sie nun war, zu machen.