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Die Tulpenpflücker aus Amsterdam

Die 7b verbrachte eine spannende Zeit in den Niederlanden

Am Freitag, den 21. Juni 2019, um 6:00 Uhr starteten die 7b Klasse und ihre zwei Begleiter, Frau Prof. Mader und Herr Prof. Fessler, höchst motiviert in Richtung Holland. Aus umwelttechnischen Gründen wählten wir die Bahn. Allerdings dauerte es nicht lange, bis die erste Verspätung uns Probleme machte. Glücklicherweise hatten wir unseren Social-Media-Experten, Maximilian Werner, mit an Bord, welcher diese Probleme schnell mit Twitter zu lösen wusste. Sobald wir jedoch die Grenze zu den Niederlanden überschritten hatten, wurde die Stimmung wieder besser. Die restliche Zugfahrt nutzten wir, um uns einige wichtige Phrasen des Holländischen anzueignen.

 

Angekommen in Amsterdam, verbrachten wir zwei wunderschöne Tage in der Stadt. Verschiedene Museen und eine Grachtenrundfahrt standen auf dem Plan. Jedoch blieb für jeden genug Zeit, um die Metropole auf eigene Faust zu erkunden. Ein paar fußballinteressierte Jungs besuchten beispielsweise die Johan Cruyff Arena, während andere ihre Freizeit mit Shoppen verbrachten.

 

Nach zwei Tagen hatte jeder seine Füße platt getreten, und somit waren alle froh, als wir nach Haarlingen fuhren und unser Segelschiff, die „Wilhelmina“, bezogen. Dort bekamen wir eine kurze Einführung, was man beim Segeln alles zu beachten hat, bevor wir schon zum ersten Mal, unter Aufsicht der Skipperin Harriet und dem Matrosen Ruuben, die Segel hissen durften. Die ersten zwei Tage waren von kaum erträglichem, heißem Wetter geprägt. Im Hafen angekommen, rannten folglich alle zunächst an den Strand, um sich im Wattenmeer verdient abzukühlen (Inseln Texel und Vlieland). Am Mittwoch wurden wir dafür ordentlich auf unsere Seetauglichkeit geprüft. Bei starkem Wind und etwas kühleren Temperaturen segelten wir auf die Insel Terschelling, wo wir uns Fahrräder ausliehen und zu einer kurzen Inselrundfahrt aufbrachen. Am Donnerstag ging es schon wieder zurück nach Harlingen, wo wir den letzten Abend noch genossen.

 

Zu erwähnen ist außerdem noch die Motivation der Klasse für den täglichen Morgensport. Egal ob Laufrunden oder Fitnesstraining, es war immer eine motivierte Gruppe zu finden. Außerdem galt es auf dem Schiff, selbst zu kochen, was (zumindest wie die Klasse findet) jeden Tag reibungslos klappte. Trotz der herrlichen Mahlzeiten am Abend, blieb die gemeinsame Snack-Attack vor dem Schlafen gehen nie aus.

 

Am Freitag traten wir schließlich die Heimreise an, wobei uns auch hier die Verspätung eines Zuges zum Umdisponieren zwang. Schlussendlich kamen wir aber alle Samstagnacht höchst zufrieden und glücklich zurück.

 

Zuletzt gilt es noch einen riesigen Dank an Frau Professor Mader und Herr Professor Fessler auszusprechen, die für diese einmalig schöne Reise verantwortlich sind! Wir werden in Zukunft sicherlich gerne in Erinnerungen an diese Klassenfahrt schwelgen.