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Der Weg zur Matura

entnommen aus: Reifeprüfungsverordnung des BMUKK

Grundsätzliches:

Die Reifeprüfung besteht aus

  • Hauptprüfung mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen
  • Vorprüfung (Fachbereichsarbeit) und Hauptprüfung

Im Rahmen der Hauptprüfung wird auch eine Jahresprüfung abgelegt, wenn ein Fach in der 8. Klasse negativ abgeschlossen wurde.

 

Umfang:

3 Klausurarbeiten – 4 mündliche Teilprüfungen
oder: 4 Klausurarbeiten – 3 mündliche Teilprüfungen
bei FBA: 3 Klausurarbeiten – 3 mündliche Teilprüfungen

Bei den mündlichen Prüfungen ist eine Schwerpunktprüfung zu wählen.

 

Anmeldung:

erste Woche nach den Weihnachtsferien; dabei muss die gewählte Form (v.a . Schwerpunkt und Variante 4-3 oder 3-4) der Reifeprüfung bekannt gegeben werden (-> Anmeldeformular)

 

FBA:

Anmeldung: 2. Woche des 1. Semesters der 8. Klasse (schriftlich beim Schulleiter; Einvernehmen mit dem Prüfer und Schulbehörde vorausgesetzt)
Abgabe: 1. Woche des 2. Semesters
Ziel: eigenständige Erarbeitung eines Themas; lokaler Bezug, eigene "wissenschaftliche" Leistungen – Fach bei der Matura

Die Entscheidung, eine Fachbereichsarbeit zu schreiben, sowie die Absprache mit dem betreuenden Lehrer sollte schon am Ende der 7. Klasse vor den Ferien getroffen werden!

 

Wahlmöglichkeiten:

- schriftlich
 
 


- mündlich

 

3 Klausurarbeiten: D, M, L oder Lebende Fremdsprache
4 Klausuren: D, M, L oder 1. Lebende Fremdsprache oder 2. Lebende Fremdsprache, DG (wenn möglich)
Arbeitszeit: D, Sprachen, DG – 5 Stunden; M, L – 4 Stunden

Gegenstandsgruppe A: Rel , D, GSP, PP, ME/BE
Gegenstandsgruppe B: Fremdsprachen
Gegenstandsgruppe C: GWK, M, DG, BU, CH, PH

Wahl darf nicht nur Prüfungsgebiete aus Pool B umfassen
Fächer können nur gewählt werden, wenn sie im Unterricht besucht wurden
Gymnasium: Wahl muss eine Fremdsprache umfassen (lebend, wenn nur Latein schriftlich)
Realgymnasium: Wahl muss eine Fremdsprache und mindestens ein wählbares Fach aus Pool C umfassen.

 

Ablauf:

- schriftlich:


- mündlich:

 

eingereichte Themenvorschläge des Prüfers für die Klasse; separater Trakt, Pausen möglich, aber mit Aufsicht; bei 4 Klausuren 1 freier Tag

2 Kernfragen zur Auswahl + 1 Spezialfrage (Stoff vom Schüler vorbereitet; Bekanntgabe am Beginn des 2. Semesters; Einvernehmen mit dem Prüfer)

Schwerpunktprüfungen:

  • Fachbereichsarbeit: Präsentation als Teil der Prüfung
  • fächerübergreifend: "sinnvolle Querverbindungen" zw. Prüfungsgebieten
  • vertiefende Frage: Unterrichtsfach + Wahlpflichtfach
  • ergänzende Schwerpunktprüfung: mit Methoden der Informatik (wenn WPF INF mindestens 2 Jahre in der Oberstufe) oder in der 1. oder 2. Lebenden Fremdsprache

mündliche Matura an einem Halbtag: mit Vorbereitungszeit (ca. 20 Min), Prüfungszeit ca. 15 Minuten

 

Vorbereitung:

zwischen schriftlicher und mündlicher Prüfung sind in den Maturafächern Arbeitsgruppen einzurichten, an denen die Prüfungskandidaten teilnehmen können (dringend zu empfehlen, denn der Prüfungsstoff wird wiederholt!)

 

Beurteilung:

jede Teilprüfung und jede Prüfungsfrage muss positiv sein

Matura kann wiederholt werden; vorangegangene Beurteilung ist dabei nicht zu berücksichtigen

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